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Dahlem

Der Ortsname leitet sich von „Talheim“ ab, der in einer Urkunde der Abtei Prüm aus dem Jahr 867 erstmals genannt wird. Im Mittelalter gehörte der Ort zur Herrschaft Kronenburg. Die Gründung der Gemeinde Dahlem erfolgte im Rahmen der kommunalen Neugliederung Ende der 60er Jahre durch Zusammenfassung mit fünf benachbarten Orten. Dahlem liegt in der Nordeifel und inmitten einer waldreichen Landschaft.

Von wegen „schnurgerade“
Die hügelige Landschaft der Nordeifel hatte auf den Bau der Agrippastraße großen Einfluss: Für römische Straßen völlig untypisch, nimmt die Staatsstraße in der Umgebung von Dahlem einen eher kurvenreichen Verlauf. Insbesondere die Erhebung der drei „Heideköpfe“ zwischen Esch und Schmidtheim stellte die römischen Straßenbauingenieure vor eine echte Herausforderung. Dass die Gegend um Dahlem von Römern besiedelt war, lässt sich auch anhand archäologischer Funde belegen: So wurden mehrere römische Gräber und Siedlungsstellen entdeckt. Außerdem lassen Reste von Schmelzstätten und Schlackehalden darauf schließen, dass hier schon zu Römerzeiten Metallverhüttung betrieben wurde.

Dahlems Denkmäler
Auch aus späteren Jahrhunderten finden sich in Dahlem Sehenswürdigkeiten. Der alte Grenzstein „Vierherrenstein“ liegt südöstlich der Gemeinde genau auf der Landesgrenze zwischen Nordrhein-Westfalen und Rheinland-Pfalz. Sehenswert ist auch die Motte Zehnbachhaus, ein mittelalterlicher Burghügel im Urfttal. Schloss Schmidtheim gilt als eines der besterhaltenen Schlösser der Eifel und punktet besonders mit seiner weitläufigen Parkanlage. Relikte des Westwalls sind unweit des Flugplatzes Dahlemer Binz zu sehen.

Sehenswürdigkeiten

Schloss Schmidtheim (privat). Foto: A. Wisniewski, Tourist-Information Oberes Kylltal
Schloss Schmidtheim (privat)
Foto: A. Wisniewski, Tourist-Information Oberes Kylltal
Motte Zehnbachhaus im Urfttal. Foto: M. Thuns, LVR-Amt für Bodendenkmalpflege im Rheinland
Motte Zehnbachhaus im Urfttal.
Foto: M. Thuns, LVR-Amt für Bodendenkmalpflege im Rheinland
Strassenschnitt an den Heidenköpfen. Foto: R. Smani, LVR-Amt für Bodendenkmalpflege im Rheinland
Strassenschnitt an den Heidenköpfen.
Foto: R. Smani, LVR-Amt für Bodendenkmalpflege im Rheinland
Relikte des Westerwalls. Foto: A. Wisniewski, Tourist-Information Oberes Kylltal
Relikte des Westerwalls.
Foto: A. Wisniewski, Tourist-Information Oberes Kylltal
Vierherrenstein. Foto: A. Wisniewski, Tourist-Information Oberes Kylltal
Vierherrenstein
Foto: A. Wisniewski, Tourist-Information Oberes Kylltal