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Elsdorf

Wer sich auf den Spuren der Römer nach Elsdorf begibt, wird sich ein wenig wundern: Die Stadt steckt noch in den sprichwörtlichen Kinderschuhen – erst im Jahr 2011 erhielt sie offiziell die Stadtrechte. Dass die Gegend des heutigen Elsdorfs eine wesentlich längere Historie zu verzeichnen hat, steht allerdings außer Frage.

Vier Jahrhunderte römische Siedlungsgeschichte
Bereits im ersten Jahrhundert ließen sich die Römer am östlichen Rand der heutigen Ortschaft beidseits der Via Belgica nieder. Auf einer Länge von rund 700 Metern entstand eine Straßensiedlung, ein sogenannter vicus. Bis ins vierte Jahrhundert nach Christus hinein bewohnten die Römer dieses Gebiet. Einer der wichtigsten Bestandteile der Siedlung war ein gallorömischer Umgangstempel – ein römisches Heiligtum. Weitere Hinweise auf römisches Leben kamen bei Untersuchungen im Vorfeld des Tagebaus Hambach zum Vorschein: Zahlreiche Gräber, Siedlungsreste, eine zivile Straßenstation und mehrere Gutshöfe wurden freigelegt.

Einen imposanten Ausblick genießen
Das moderne Elsdorf umfasst 14 Ortschaften, in denen sich einige echte kulturelle Highlights entdecken lassen. Dazu zählt sicherlich das „Forum :terra nova“, ein Multifunktionsgebäude im Norden des Tagebaus Hambach. Es dient zum einen als Aussichtspunkt über den Braunkohle-Tagebau – von der Terrasse aus lässt sich hier aus der Ferne beobachten, wie sich die riesigen Schaufelräder der Bagger ihren Weg in die Erde graben. Zum anderen beherbergt das Forum :terra nova ein Besucherinformationszentrum.

Sehenswürdigkeiten

Forum Terra Nova. Foto: Stadt Elsdorf
Forum Terra Nova
Foto: Stadt Elsdorf
Kirche St. Brigida in Grouven. Foto: Stadt Elsdorf
Kirche St. Brigida in Grouven.
Foto: Stadt Elsdorf
Grouvener Weiher. Foto: Stadt Elsdorf
Grouvener Weiher
Foto: Stadt Elsdorf