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Exkurs

Das Kennzeichnungs- und Informationssystem

Die römischen Fernstraßen werden im Erlebnisraum Römerstraße mit modernen Mitteln wieder nachvollziehbar und erfahrbar gemacht. Das durchgehende Kennzeichnungs- und Informationssystem entwickelte eine Arbeitsgemeinschaft der Planergruppe Oberhausen, nowakteufelknyrim und Reicher Haase Architekten.

Informationsstelen 1 erläutern den Verlauf und Aufbau der Straßen, die archäologischen Denkmäler am Wegesrand und Sehenswertes in der Umgebung, das einen Abstecher lohnt. Wegweiser und Markierungen 2 führen in einem einheitlichen Kennzeichnungs- und Informationssystem entlang der Route, wobei die Wort-Bild-Marke VIA als Leitmotiv fungiert.

Den Verlauf der Römerstraße selbst kennzeichnen vor Ort an vielen Stellen Säuleneichen 3, auch und insbesondere dort, wo die antike Straße selbst heute nicht mehr erhalten ist.

Im Boden eingebrachte Betonpfeile 4 markieren Stellen, an denen die Rad- und Wanderroute den Verlauf der Römerstraße kreuzt. Meilentaktungen 5 ermöglichen es, an einzelnen Orten die jeweilige Entfernung zum Ausgangspunkt der Straße in Köln abzulesen.

Die Einstiegs- und Informationspunkte werden als Mansio bezeichnet. Hier können Sie ihre Ausflüge entlang der römischen Fernstraßen starten und vom Auto aufs Fahrrad umsteigen oder ihre Wanderungen beginnen. Umgeben von Obstbäumen lässt es sich in der Rast- und Ruhezone angenehm pausieren.

Die Mansio in römischer Zeit

Der lateinische Begriff mansio bezeichnet ein am Rande der Fernstraße angesiedeltes Rasthaus. Hier konnten Reisende einkehren und übernachten. Neben dem Hauptgebäude der Herberge bestand eine solche zivile Straßenstation in der Regel aus Wirtschaftsgebäuden wie Ställen und Scheunen, häufig gab es auch eine Badeanlage. Bereits Kaiser Augustus führte ein System von in gleichmäßigen Abständen eingerichteten Raststätten entlang der Staatsstraßen ein, um den reibungslosen Ablauf des staatlichen Kurier- und Transportdienstes, des cursus publicus, zu gewährleisten.